Mischwoche (05.03.-10.03.2018)

Diese Woche: Kellerbiere

Die Bandbreite an Kellerbieren ist sehr vielfältig. Es sind Biere, die direkt aus dem Lagerkeller und ohne Filtration getrunken werden. Dadurch wird es so trüb, da alle Schwebestoffe noch enthalten sind. Kellerbiere gibt es in verschiedenen Sorten:

  • Helles
  • Dunkles
  • stärker gehopftes Kellerpils

Die Vollmundigkeit entsteht durch Hefe- und Eiweißstoffe. Außerdem ist ein niedriger Kohlensäuregehalt charakteristisch. Das liegt daran, dass sie nicht gespundet werden, d.h. Fässer mit einem kleinen Loch oben, werden nicht verschlossen, sodass ein großer Teil der Kohlensäure entweicht. Die meisten Kellerbiere haben einen höheren Alkoholgehalt um 5 Vol.%.

Seid ca. 2011 sind endlich wieder mehr Leute auf den Geschmack des Kellerbieres gekommen und es erlange wieder mehr Popularität. Das Kellerbier hat auch den Ruf ein gesundes Bier zu sein, da die aus Hopfen und Malz gelösten Bestandteile wertvolle Aminosäuren und Vitamine enthalten. Die kurzzeitige Erwärmung auf über 60°C, die Pasteurisierung, entfällt dabei, dadurch bleiben die Nährstoffe ebenfalls besser erhalten.

Zwickelbier oder Kellerbier?


Wenn der Braumeister früher vor der Filtration Proben des Bieres entnehmen wollte, nahm er einen Zwickelhahn zur Hilfe. Durch diesen Bestandteil der Qualitätskontrolle entstand der Name Zwickelbier.

Beim Kellerbier handelt es sich eher um ein stärker gehopftes Bier mit etwas höherem Alkoholgehalt. Es ist somit lagerfähiger und hopfenaromatischer als das Zwickelbier. Im Mittelalter wurde es meist in Kellern gelagert, da es keine anderen Kühlmöglichkeiten gab. Es lagerte also viel länger als das Zwickelbier, denn dieses sollte unmittelbar nach der Endvergärung verzehrt werden. Durch die lange Lagerung entwickelte das Kellerbier ein umfangreicheres Aromaprofil.

Augsburger Original

Hasen-Bräu, Augsburg

5,4% vol.

Ganz unverfälscht bringt das naturtrübe Kellerbier seinen vollmundigen Geschmack bei 8-10°C zum Vorschein. Es ist leicht hefig und sehr süffig. Mit einer Stammwürze von 12,3% ist dieses helle Exportbier ein purer Biergenuss. Die traditionelle Hasen Brauerei hat das Rezept lange verfeinert, bis das angenehme Augsburger Original dabei herausgekommen ist und Sie geschmacklich voll überzeugt.

Das gute Zirndorfer Kellerbier naturtrüb

Gösser Brauerei, Leoben

4,9% vol.

Für das unfiltrierte Kellerbier werden nur beste Rohstoffe verwendet. Der vollmundige und hefige Geschmack entfaltet sich optimal zu einem deftigen Essen. Dieses Bier soll den unverfälschten, ursprünglichen, ländlichen Biergennuss hervorheben. Dazu passt auch das altertümliche Design in der 0,5-Liter-Euro-Flasche ideal. Genießen Sie das naturtrübe Kellerbier mit einer Stammwürze von 11,5%.

Aecht Nürnberger Kellerbier

Tucher Brauerei, Nürnberg

5,3% vol.

In Nürnberg gab es früher über 40 Brauereien, die all das Bier kühl lagern mussten. Dafür wurden dann tiefe Felsenkeller unter der Kaiserburg angelegt. Auch heute ist die richtige Lagerung des Kellerbieres von essenzieller Bedeutung, damit es in aller Ruhe reifen kann.

Die Brauerei empfiehlt dazu Braten, Lamm oder auch ein Fischgericht, beispielsweise Karpfen. Der fruchtige, vollmundige Geschmack mit hefiger Note entfaltet seinen Geschmack optimal bei 8°C.

Keiler Kellerbier

Keiler Bier GmbH, Lohr am Main

5,4% vol.

Das bernsteinfarbene Bier kombiniert mit der feinporigen Schaumkrone ist dezent eingetrübt. Trotz dem das Bier im Abgang herb ist und die Hefe schön zur Geltung kommt, schmeckt es recht frisch. Das vollmundige Bier besitzt eine würzige Note und passt somit ideal zu einer ausgiebigen Brotzeit.

Naturtrübes Kellerbier

Mönchshof, Kulmbach

5,4% vol.

Das bernsteinfarbene Kellerbier spricht vor allem Freunde unfiltrierter Zwickelbiere an. Dank der jahrhundertealten Brautradition vom Mönchshof ist das Bier geschmacklich perfekt gereift. Mit einer Stammwürze von 12,4% ist des trotzdem angenehm mild. Der feinporige Schaum rundet das Erscheinungsbild zusätzlich ab.

Ein passendes Rezept wäre beispielsweise Kohlrouladen mit Hackfleischfüllung. Dieses Rezept finden Sie auf mönchhof.de.

Leikeim Kellerbier

Brauerei Zirndorf, Zirndorf

4,9% vol.

Das Besondere an diesem Kellerbier ist der honigsüße und nussige Duft. Das messingfarbene Bier ist geprägt von fränkischer Tradition. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 6-8°C, dabei entfaltet sich die leicht fruchtige Note optimal. Das naturtrübe Kellerbier ist sehr aromatisch und vollmundig.

Speiseempfehlung: Grillhaxe, Schäuffele oder Bratwürste mit Sauerkraut.

Keller-Bier 1402

Störtebeker Brauerei,

4,8% vol.

Hier handelt es sich um ein naturbelassenes, unterjähriges Kellerbier nach Pilsener Brauart. Das schlanke, gradlinige Kellerbier ist mit feiner Kohlensäure versetzt. Der Geschmack ist dennoch sehr erfrischend. 2010 wurde es sogar zum World Beer Cup zum besten Kellerbier der Welt prämiert. Nach Pilsener Brauart gebraut und mit leichter Stammwürze genießt man es ideal bei einer Trinktemperatur von 10°C.

Aktien Zwick’l Kellerbier

Bayreuther Bierbrauerei, Bayreuth

5,3% vol.

Der Name kommt daher, dass der Braumeister das Fass angestochen hat und den ersten Schluck verkostete. Danach wird das Fass mit einem Holzzwick’l verschlossen. Dieses traditionelle Kellerbier überzeugt mit vollmundigen und leicht herben Geschmack.

Speiseempfehlung: Braten vom Schwein, von der Gans oder Ente, Wurstplatten und Bergkäse

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