Mischwoche (16.10.-20.10.2017)

Diese Woche: Bockbiere

Bei einem Bockbier handelt es sich meistens um ein etwas schwereres und alkoholreicheres Bier, das nur zu bestimmten Zeiten gebraut wird. Es gibt dunkle und helle Bockbiere, dennoch überwiegen in unseren Supermärkten meist die dunkleren. Durch die Hinzugabe von weniger Kohlensäure als üblich entsteht eine feste und volle Schaumkrone. Beim Genuss entfaltet sich meist ein vollmundiger und kräftiger Geschmack, doch oft ist dieser mit Aromen von Karamell und Schokolade verfeinert. Die Malz- und Röstaromen sind ebenfalls ein Markenzeichen der Bockbiere.

Doppelbock: Sie befinden sich meist im oberen Bereich des Alkoholgehaltes und haben einen Stammwürzegehalt von über 18%. Man erkennt sie auch am Namen, denn ihre Namen enden oft auf -ator in Anlehnung an das Doppelbock-Bier Salvator der Paulaner Brauerei.

Wie kam das Bockbier zu seinem Namen?


Hatte die Namensgebung etwa etwas mit einem Ziegenbock zu tun? Oder hatte jemand einfach keinen Bock sich etwas auszudenken?

Beides falsch! Der Name kommt ursprünglich von der Stadt, aus der das Bockbier stammt. Eine Stadt namens Einbeck machte das Bier im Mittelalter schon berühmt. Bei der Überlieferung fand es sehr große Zusprache, vor allem in Bayern. Aus dem „einbeckischen“ wurde schnell das „einböckische“ Bier. Und aus Einbock wurde irgendwann während der Jahre das Bockbier.

Andechser Bergbock Hell & Doppelbock dunkel

Die Klosterbrauerei, Andechs

6,5% vol. & 7,1% vol.

Das helle Bergbockbier weist einen vollmundigen Geschmack auf, mit einem Aroma von Malz und Hopfen. Beim Genuss entfaltet dieses Bockbier eine blumige bis fruchtige Geschmacksnote. Das helle, kräftige Bockbier ist ein Geheimtipp der Klosterbrauerei.

Der dunkle Doppelbock dagegen hat eine Geschmacksnote von Karamell und Zwartbitterschokolade. Seine dunkle, würzige Textur eignet sich ideal zur Brotzeit in der Abenddämmerung, beschreibt die Brauerei. Genießen Sie den kräftigen und doch samtigen Geschmack des dunklen, kupferfarbene Bockbiers.

Mein Aventinus

Schneider Weisse, Kelheim

8,2% vol.

Hierbei handelt es sich um den ältesten Weizendoppelbock Bayerns. Dieses süffige Bockbier entfaltet beim trinken seinen kräftigen und vollmundigen Charme. Trotz der hohen Stammwürze und des hohen Alkoholgehaltes eignet es sich ideal als Getränk zum Abendessen.

Tipp der Brauerei: Ideal zu deftigem und dunklem Braten und zu süßen Nachspeisen.

Salvator

Paulaner Brauerei, München

7,9% vol.

Die Paulaner Brauerei bezeichnet dieses Bockbier als den Ur-Vater aller Doppelbock-Biere. Die Färbung ist harmonisch; karamellfarbener Schaum und kastanienfarbenes Bier. Und so schmeckt es auch, mit seiner leichten und doch intensiven Schokoladenduftnote. Auch dieses Bockbier wird abgerundet durch kräftige Aromen von Hopfen und Malz.

Tipp der Brauerei: Ideal zu kräftigen Gerichten, beispielsweise zu Ente mit Zwetschgen.

Mönchshof Bockbier

Mönchshof Bräuhaus, Kulmbach

6,9% vol.

Bei diesem kräftigen Bockbier entfaltet sich beim Genuss ein angenehmen Röstmalzaroma. Es zeichnet sich außerdem durch seine schöne Bernsteinfärbung und den stabilen, festen Schaum aus.

Die ideale Trinktemperatur liegt bei 9°C.

Kloster Doppelbock, dunkel

Kloster Brauerei, Scheyern

7,1% vol.

Hier bekommen Sie ein Bockbier mit einem besonders angenehmen Malzaroma. Dieses dunkle Bockbier lagerte mehrere Monate um seine kräftige Würze zu entfalten.

Mit seinen süffigen und kräftigen Eigenschaften ist dieses Bier angenehm zu verzehren und nicht zu schwer.

Weihenstephaner Vitus

Bayerische
Staatsbrauerei
Weihenstephan, Freising

7,7% vol.

Dieses Bockbier erinnert vom Geschmack her eher an ein Weißbier mit fruchtiger Note. Denn es ist versehen mit einem fruchtigen Duft nach Aprikose und Zitrus und auch ein Hauch Banane, wie man es vom Weizenbier kennt. Trotzdem ist es vollmundig und würzig durch die extra lange Lagerung.

Tipp der Brauerei: Ideal zu deftigen Fleischgerichten, zu würzigem Käse, aber auch zu Süßspeisen.

Tucher Bajuvator Doppelbock

Tucher Bräu, Fürth

7,5% vol.

An der kaffeefarbenen Erscheinung dieses Bockbieres erkennt man das Bajuvator Doppelbock. Sehr vollmundig entfaltet es seine deftigen Malzaromen. Dieses kräftige Bier trinkt man am besten, wenn es eine Temperatur von ca. 8°C erreicht hat.

Tipp der Brauerei: Ideal zu deftigem Braten, Wildgerichten oder Käse.

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